FPÖ-Landesparteiobmann berichtet über seine LKW-Tour von Tirol nach Italien und zurück.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger war die zwei Tages-Tour mit einem einheimischen Gemüse- und Obstfrächter ein voller Erfolg. Er fuhr vom 16. bis 17. Jänner mit dem LKW des Tiroler Frächterunternehmens von Tirol nach Italien und zurück. „Ich kann sowas nur wärmsten auch anderen Politikern empfehlen, da ich nicht nur interessante Gespräche führen konnte, sondern auch Einblick in den Berufsalltag der Fahrer und Frächter erhielt“, so der FPÖ-Chef.

Er spricht sich für eine Vereinheitlichung der Korridormaut aus: „Doch es wurde bisher noch nichts umgesetzt, da hat die schwarzgrüne Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren kläglich versagt. Nun ebenso die Forderung aufzustellen, wie es LH Platter tat, ist wenig glaubwürdig, denn er hätte fünf Jahre Zeit gehabt.“

Abwerzger weiter: „Um wirklich ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Verkehrskonzept, mit dem Ziel weniger Verkehr zu verwirklichen muss man aber an vielen Schrauben drehen.“ Er kritisiert wiederholt die Blockabfertigung, die  „ebenso wenig die Lösung ist, wie das derzeitige sektorale Fahrverbot mit mehr Ausnahmen als Verboten. Es wird auch nicht ohne die EU gehen.“ Abwerzger rügt auch die  Dumpinglöhne in diesem Bereich, denn fallweise werden die ausländischen Fahrer mit nur 200 bis 300 Euro  angemeldet.

„Es kann auch nicht mehr länger sein, dass die Verkehrspolitik nicht auf die gesundheitlichen Bedürfnissen der Bevölkerung und die regionalen wie geographischen Besonderheiten ausgerichtet ist.“ Der FPÖ-Chef fordert daher: „Man muss über Gesamtstrategien nachdenken und keine Stückwerke produzieren. Es braucht einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, wie beispielsweise den zweispurigen Bahnausbau der Strecke Ötztal-Bahnhof bis Zams, ebenso den Ausbau und eine weitere Attraktivierung der Rollenden Landstraße.“

Für Abwerzger sind die derzeitigen Maßnahmen alleine zu wenig. „Es wurde nichts umgesetzt, nur angekündigt, und wird daher keinen einzigen LKW auf Dauer von der Straße verbannen.“

Pin It on Pinterest