FPÖ-Landesparteiobmann ortet Zusammenhang des Zeitpunktes der Veröffentlichung mit den Weltcup-Rennen in Kitzbühel.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sind die jüngsten medialen Angriffe gegen den verstorbenen Skistar Toni Sailer eine „riesen Sauerei. Er kann sich nicht mehr wehren, für seine Familie und sein Andenken ist sowas eine Katastrophe. Man versucht hier wohl wieder – auf dem Rücken eines Toten und seiner Familie – Schlagzeilen zu machen.“

Er konkretisiert: „Die polnischen Behörden haben damals ermittelt, das Verfahren wurde eingestellt. Die Vorgehenswiese, dass von staatlicher Seite her versucht wird einen Staatsbürger aus der Haft und nach Hause zu bekommen, keine Seltenheit, sondern kommt immer noch vor. Also, wirklich neue Erkenntnisse sehe ich da nicht. Zumindest nicht solche, die eine derartige mediale Vorverurteilung rechtfertigen würden.“

Abwerzger vermutet dahinter auch eine Kampagne gegen die Weltcup-Rennen in Kitzbühel: „Bezeichnend ist ja der Zeitpunkt der Veröffentlichung, kurz vor dem Kitzbühel-Wochenende. Alle, die jetzt auf diesen Zug aufspringen, sollten sich schämen. Ich persönlich werde jedenfalls Toni Sailer als das in Erinnerung behalten, was er war, eine Legende des Sports.“

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