FPÖ-Landesparteiobmann nimmt zu den Plänen eines Suchtmittelzentrums in Tirol Stellung.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sind die Pläne des Für Innsbruck Gemeinderats Kurt Wallasch bezüglich eines Suchtmittelzentrums in Tirol prüfenswert, wenn gleich vielleicht aber auch nicht notwendig: „Über die Polizei wird derzeit schon verstärkt Prävention an Schulen angeboten. Das kann man ausbauen. Für Drogensüchtige und deren Familien gibt es die Möglichkeit sich bei der Suchtberatung Tirol beraten zu lassen und es gibt auch noch die Schulsozialarbeit. Da muss man genau schauen, damit es nicht zu einem Überangebot kommt“, so Abwerzger, der wiederholt eine Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes aus dem Jahr 2012 einfordert: Wir forderten mehrmals im Tiroler Landtag eine Adaptierung des Suchtkonzeptes, da sich das bestehende Konzept als weniger tauglich als das Vorgängerkonzept erwiesen hat. Man müsste das ganze Konzept evaluieren. Angefangen vom stationären Bereich – Angebot der Entzugsbetten – bis zur ambulanten Betreuung. In diesem Zusammenhang auch die Verstärkung des Angebots an Prävention in der Schule“, erläutert der FPÖ-Politiker.  „Es gab im Bundesland Tirol im Jahr 2016 allein 4023 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der höchste Wert, der jemals verzeichnet wurde“, so Abwerzger. Abschließend kündigt er im Namen der FPÖ die Zustimmung dieses Prüfantrages an.

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