FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Klubchef Rudi Federspiel werden am Dienstag die Thematik Grenzkontrollen und den Einsatz technischer Hilfsmittel dazu bei einem Arbeitsgespräch mit Innenminister Herbert Kickl behandeln.

Der jüngste Anstieg bei Aufgriffen illegaler Flüchtlinge am Brenner bestätigt für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger die Kritik der FPÖ am derzeitigen Grenzmanagement: „Es kann nicht mehr länger zugewartet werden“, so Abwerzger, der hinzufügt: „Illegal bedeutet ja, dass sich diese Person nicht bei der Polizei meldet und mitteilt, ich bin jetzt da. Die Zahlen beruhen auf Aufgriffen, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt noch keine permanenten Grenzkontrollen, nur sporadische, deshalb weiß man einfach nicht, wie viele Personen über Italien wirklich nach Tirol gelangen.“ Er fordert daher wiederholt permanente Kontrollen im Bereich der Mautstelle Sterzing, denn „nur diese können die illegale Einwanderung verhindern.“

Abwerzger konkretisiert:  „Es hätte ja auch von Anfang an der gesamte Zugverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört.“ Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Kontrollen durch das Bundesheer im Burgenland: „Seit September 2015 sind Heeresbeamte und Präsenzdiener im Einsatz, diese Maßnahme hat sich als sehr positiv herausgestellt.“

Abschließend kündigt der Tiroler FPÖ-Obmann diesbezügliche Gespräche mit Innenminister Herbert Kickl am kommenden Dienstag in Wien an: „Klubobmann Rudi Federspiel und ich wollen uns nun für eine rasche Lösung einsetzen. Vor allem braucht es den Einsatz technischer Hilfsmittel bei der Kontrolle von Güterzügen, dies wurde mir von Infrastrukturminister Norbert Hofer bereits zugesagt.“

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