FPÖ-Landesparteiobmann kündigt diesbezügliche Gespräche mit Infrastrukturminister Norbert Hofer an.

Die jüngsten Aussagen des Berliner Verkehrsminister Andrea­s Scheuer bezüglich einem Veto gegen die Transitpläne Tirols nimmt FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger zum Anlass darauf zu verweisen, dass „er sicher nicht in dieser Funktion als Handlanger der Frächter-Lobby fungieren darf“. Er verweist, dass die Querschüsse aus Deutschland und Bayern jahrelanges System haben, da die Transportlobby einer der Hauptfinanziers der Unionsparteien ist.

Der FPÖ-Landesparteiobmann erinnert daran, dass die FPÖ das System der Blockabfertigung kritisch beäugt: „Schon alleine die Blockabfertigung löst keine Probleme, zudem trifft diese Maßnahme die heimischen Frächter genauso, wie die Mülltransporter von Italien nach Deutschland, die keine Wertschöpfung dem Land Tirol bescheren“, so Abwerzger, der auf den durch Transit-LKWs verursachten Kohlenstoffdioxidausstoß verweist, der die Tiroler Luftqualität massiv belastet und für Erkrankungen und Lärmbelästigung der Tiroler Bevölkerung ursächlich ist.

„Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.“

Abwerzger verweist wiederholt darauf, dass die FPÖ immer gedrängt hat, dass auf Bayern Druck ausgeübt wird hinsichtlich des Baus der Zulaufstrecken für den BBT. „Es wurde bereits jetzt kostbare Zeit verloren, Bayern muss endlich seine Zusagen einhalten, denn nur durch den BBT ist eine effektive Verlagerung von der Straße auf die Scheine möglich.“ Der FPÖ-Obmann kündigt auch Gespräche mit Infrastrukturminister Ing. Norbert Hofer an, dass auf Ministerebene die Situation geklärt werden soll.

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