FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf die Wichtigkeit der Bundes- und Ländervereinbarung über die Kinderbetreuung.

Die Pläne der türkis-blauen Bundesregierung nach einer Vereinbarung bezüglich eines Kopftuchverbots für Mädchen in Kindergärten und Volksschulen begrüßt der Tiroler Landesparteiobmann Markus Abwerzger in einer Aussendung wiederholt ausdrücklich: „Auch für Landesrätin Palfrader gilt das Sprichwort ‚Ober sticht Unter‘.“ Für ihn sind die kolportierten Aussagen der ÖVP-Landesrätin mehr als unverständlich: „Man kann nicht prinzipiell gegen ein Kopftuch in diesem Alter sein, aber gleichzeitig behaupten, man will es nicht, weil es nicht umsetzbar ist. In Wahrheit will sie Kinder davor nicht schützen“, so der FPÖ-Chef.

Er verweist  darauf, dass es legitim ist gewisse Leitungen an die Umsetzung dieses Vorhabens zu knüpfen. „Die Landesrätin sollte sich vielleicht daran erinnern, dass die schwarzgrüne Landesregierung in der Vergangenheit finanzielle Zuwendungen an die Gemeinden auch davon abhängig gemacht hat, ob Flüchtlinge aufgenommen werden“, erläutert Abwerzger, der nochmals darauf verweist, es geht alleine darum, dass Mädchen bis zur 4. Schulstufe, nicht gezwungen werden können, ein Kopftuch zu tragen.

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