FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf italienische Praxis einer jährlichen Dieselgutschrift für Lkw-Unternehmen.

Die jüngsten Aussagen von Verkehrslandesrätin Felipe sind für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger der Beweis, dass die grüne Politikerin ihrer Funktion nicht gewachsen ist: „Felipe hat von der Transitfrage keinerlei Ahnung, anders kann man ihre Aussagen nicht bewerten. Fakt ist nämlich, dass die Landesregierung seit 2013 in der Transitfrage nichts nachhaltiges zu Stande gebracht hat“, zeigt sich der FPÖ-Obmann erbost.

Er verweist auf die Forderung der FPÖ nach einem tauglichen sektoralen Fahrverbot. „Die derzeitige Verordnung ist ja eine reine Placebo-Verordnung enthält sie doch mehr Ausnahmen als Verbote“, konkretisiert Abwerzger. Er verweist ebenfalls darauf, dass die Transitfrage nur im Einklang mit der EU gelöst werden kann: „Felipe soll auch mal der Tiroler Bevölkerung klar die Wahrheit sagen, wie oft sie bisher wirklich bezüglich Gesprächen in Brüssel war.“

Der Landesparteiobmann zeigt sich auch verwundert, dass die grüne Verkehrsreferentin das Ende des Dieselprivilegs ausschließlich auf der Brennerautobahn einfordert: „Mich würde schon interessieren, was dazu Europarechtsexperten sagen würden, sowas wäre nicht haltbar.“ Er verweist auch darauf, dass das Dieselprivileg nicht die Hauptursache für den Transit ist: „Südtirols Landeshauptmann Kompatscher vergisst nämlich immer die italienische Praxis zu erörtern, wonach Lkw-Unternehmen am Jahresende eine Dieselgutschrift für die gesamte Tankmenge eines Jahres in Italien bekommen.“

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