AK-Präsident Zangerl muss Verwendung der Fraktionsgelder offenlegen!

Die anhaltende Diskussion um die Förderung des Vereins Tiroler Kinderwelt, der nicht einmal unter diesem Namen im Vereinsregister registriert ist, durch Landesrätin Dr. Beate Palfrader beweist für FPÖ- Landesparteiobmann Markus Abwerzger, dass dies wohl nur ein Fall von anderen derartig fragwürdigen Mittelvergaben durch die Tiroler ÖVP-alt ist. „Die Landesrätin darf keine Kindesweglegung begehen und soll sich nicht an Ex-Nationalrat Dominik Schrott abputzen, sondern sie muss selbst Verantwortung übernehmen.“

Abwerzger weiters: „Wir wollen nicht nur alle Vergaben durch Palfrader wissen, sondern auch, ob der Verein Tiroler Kinderwelt nicht auch von anderen Ressorts der schwarzgrünen Landesregierung gefördert wurde.“ Der FPÖ-Landesparteiobmann ortet auch dringenden Aufklärungsbedarf seitens des Tiroler Arbeiterkammerpräsidenten Erwin Zangerl: „Der Tiroler ÖVP-alt Politbonze hat den Bogen überspannt, 7000 Euro aus den Fraktionsgeldern seiner Liste in der Tiroler Arbeiterkammer für den Wahlkampf von Schrott auszugeben, ist mehr als bedenklich, da dies Gelder aus den Beiträgen der Zwangsbeiträgen der Tiroler Arbeitnehmer sind, und Schrott ja niemals in der Kammer aktiv war.“ Abwerzger verweist auf die Bestimmungen des Tiroler Parteienfinanzierungs- und Klubförderungsgesetz 2012. „Ein Landtagsklub dürfte nie so agieren, aber die Arbeiterkammer, für die dieses Gesetz ja nicht gilt, darf machen was sie will.“

Abwerzger merkt abschließend an: „Zangerl muss daher die Verwendung sämtlicher Fraktionsgelder offenlegen. Die Tiroler Arbeitnehmer haben ein Recht zu wissen, was mit ihren Zwangsbeiträgen passiert.“

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