FPÖ verweist darauf, dass gerade im Ballungsraum Tirol Mitte sehr uneinheitliche Regelungen gelten.

Die geplante einheitliche Regelung bezüglich Mietzinsbeihilfe in allen Tiroler Kommunen sieht FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger in einem Statement skeptisch: „Fakt ist, dass beispielweise in Innsbruck derzeit drei Jahre Meldung des Hauptwohnsitzes notwendig sind, um Mietzinsbeihilfe zu erhalten, eine Reduktion auf zwei Jahre würde zu einem noch höheren Bezieherkreis führen“, erläutert Abwerzger.

Er verweist, dass beispielsweise die Stadt Hall in Tirol 18 Monate Meldung des Hauptwohnsitzes voraussetzt, die westliche Nachbargemeinde der Landeshauptstadt Völs eine zwei Jahresfrist hat. „Eine Nivellierung unter die derzeitige Frist in Innsbruck ist daher wenig sinnvoll. Es wäre denkbar, dass es keine landesweit einheitliche Regelung gibt, aber innerhalb der neun Tiroler politischen Bezirke, die Gemeinden, die gleiche Frist zukünftig voraussetzen.“ Positiv sieht Abwerzger die Pläne, wonach das Land zukünftig achtzig Prozent der Kosten trägt: „Dies wäre ein erster Schritt zur finanziellen Entlastung der Tiroler Gemeinden.“

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