FPÖ-Landesparteiobmann hält fest, dass das Motto der Tiroler ÖVP-alt immer noch „Tirol gehört der ÖVP alleine“ lautet.

„Man habe wohl die schwarzgrüne Regierung an ihrem wunden Punkt getroffen“, erläutert Landesparteiobmann LAbg. Mag. Abwerzger zum heutigen medialen Rundumschlag des Tiroler ÖVP-alt Klubobmannes Mag. Jakob Wolf in der Frage der Seilbahngrundsätze: „Da ist jemand nun ganz nervös geworden“, fügt Mag. Abwerzger hinzu. „Man sollte ihm mal erklären, wie man richtig verhandelt. Es kann ja nicht sein, dass man bei einem derart wichtigen Thema bereits acht Monate nach dem ausverhandeltem schwarzgrünen Koalitionspakt keine einheitliche Linie mehr vertritt.“ Der FPÖ-Landesparteiobmann weiter: „Entweder ist der interne Koalitionsstreit eine große Inszenierung, um sich gegenseitig profilieren zu können, oder Mag. Wolf erklärt der Bevölkerung was ausverhandelt wurde. Jedenfalls habe ich mit meiner Kritik offenbar ins Blaue getroffen und wer mir wo Nachhilfe erteilt, bestimme ich, in Sachen Transparenz, Kontrolle und Demokratie ist es bestimmt nicht die ÖVP mit ihrem Funktionärs- und Politbonzensystems“, konkretisiert Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass in Fragen des Tourismus die FPÖ federführend ist und war: „Wir haben bei den Regierungsgesprächen in Wien die Verhandlungen bzgl. dem Themenbereich Tourismus geführt, da war kein Mag. Wolf dabei.“ Mag. Abwerzger verweist
darauf, dass ohne die FPÖ die ÖVP heute noch an den 13 Prozent Steuererhöhungen auf Nächtigungen im Tourismus, die sie damals mit der SPÖ beschlossen haben, festhalten würde. „Die Tiroler-ÖVP-alt Koalition mit den Grünen ist zerrissen zwischen inhaltlichen Positionen grüner Öko-Fundis und ÖVP-Freunderlwirtschaft und ÖVP-Günstlingspolitik“, führt Mag. Abwerzger aus, der zum Schluss festhält: „Wir stehen auf der Seite der Tirolerinnen und Tiroler und wir setzen uns für einen nachhaltigen, ökonomisch- wie ökologischen Tourismus mit Weitblick ein.“

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