FPÖ wiederholt Forderung nach einem Sozialpaket des Landes für Sozialvereine. Landesbudget ignoriert auch die finanzielle Situation der Gemeinden.

Die vorliegenden Eckpunkte des Landesbudgets beweisen für Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger, dass die Forderung der grünen Soziallandesrätin DI Gabriele Fischer nach einem Sozialpaket nicht erfüllt wurde. „Die ÖVP lässt DI Fischer abblitzen und im Regen stehen“, konkretisiert Mag. Abwerzger. Er verweist auch darauf, dass die ÖVP in der Landesregierung die gleichlautenden Forderungen der Oppositionsparteien ignoriert hat. „Ich erinnere nur an die vergangene aktuelle Stunde im Oktoberlandtag, wo auch die ÖVP von der Notwendigkeit eines Sozialpaketes sprach, doch nun will die ÖVP nichts mehr davon wissen, außer typischen schwarzen Sonntagsreden also nichts gewesen.“ Er führt aus: „Das Land darf sich seiner Verantwortung nicht entziehen, es wurden in der Vergangenheit Kürzungen bei Subventionen vorgenommen, die die Vereine massiv belasten“, erläutert Mag. Abwerzger: „Es braucht gerade im Bereich der Jugendwohnungslosigkeit dezentrale Einrichtungen in den Bezirken. Ebenso ist der Mangel von Opferschutzeinrichtungen für Frauen gerade im Tiroler Oberland eklatant und seit Jahren ein Missstand“, erklärt Mag. Abwerzger, der anmerkt: „Eine schwarze Null des Landes zu Lasten der Sozialvereine in Tirol ist unsozial.“ FPÖ-Landesparteiobmann verweist wiederholt darauf, dass natürlich die Vereine die Verpflichtung haben die konkrete Verwendung der öffentlichen Fördergelder dem Land offenzulegen. Ebenso werden die Gemeinden weiterhin massive Probleme haben. „Im vorliegenden Entwurf zeichnet sich keine Besserung ab.“

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