FPÖ verweist auf die Möglichkeit einer präventiven Waffenverbotszone in den Bereichen Bahnhofsareal, Bogenmeile und Umgebungsstraßenzügen.

„Schockiert und mit tiefer Anteilnahme für Angehörigen des Opfers“ zeigen sich FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger und Stadtparteiobmann Stadtrat Rudi Federspiel über den jüngsten Gewaltexzess in der Nacht zum heutigen Sonntag in Innsbruck. „Es ist leider kein Einzelfall die Gewaltbereitschaft nimmt leider zu“, erörtert Federspiel. Für Mag. Abwerzger sollte nun geprüft werden, dass in den Bereichen Bahnhofsareal, Bogenmeile und Umgebungsstraßenzügen eine Waffenverbotszone erlassen wird. „Bundesminister Herbert Kickl hat ja nun durchgesetzt, dass der neue Paragraph 36b, Waffenverbotszone, im Sicherheitspolizeigesetz erlassen wurde“, so Mag. Abwerzger. „In der Praxis hat sich immer wieder gezeigt, dass es öffentliche Orte und Plätze gibt, an denen gehäuft gefährliche Angriffe mit Waffen oder Gegenständen mit waffenähnlicher Wirkung begangen werden. Um für solche Orte eine Maßnahme zu schaffen, präventiv gegen zu erwartende gefährliche Angriffe vorzugehen, wurden nun die Sicherheitsbehörden zur Anordnung einer Waffenverbotszone ermächtigt“ beschreibt der FPÖ- Chef die gesetzlichen Bestimmungen. Für Federspiel sind die angeführten Straßenzüge Hotspots von Gewaltdelikte in Innsbruck. „Wir werde diesbezüglich uns mit dem Innenminister austauschen, damit die Gewaltexzesse endlich enden.“ Beide fordern auch die Führung der Tiroler und Innsbrucker Exekutive auf, in diesen Straßenzügen und Bereichen mehr Einsatzfahrzeuge in der Nacht in Betrieb zu setzen, damit „die Bevölkerung endlich geschützt wird.“

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