FPÖ fordert mehr Geld für Drogenprophylaxe und Suchtpräventionsstelle vorzusehen.

„Gut Ding braucht wohl Weile“, so äußern sich FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger und der Sozialsprecher im Tiroler Landtag LAbg. Patrick Haslwanter positiv zu den Plänen der Landesregierung in den kommenden fünf Jahren 65 Millionen Euro für Maßnahmen im Sozialbereich zusätzlich zur Verfügung zu stellen. „Diese Maßnahme ist richtig und wichtig“, führt Haslwanter aus, der wiederholt auf die prekäre finanzielle Situation des Vereins Mannsbilder verweist. Mag. Abwerzger führt aus: „Das Land darf sich seiner Verantwortung nicht entziehen, es wurden in der Vergangenheit Kürzungen bei Subventionen vorgenommen, die die Vereine massiv belasten“, erläutert der FPÖ-Landesparteiobmann: „Es braucht gerade im Bereich der Jugendwohnungslosigkeit dezentrale Einrichtungen in den Bezirken. Ebenso ist der Mangel von Opferschutzeinrichtungen für Frauen gerade im Tiroler Oberland eklatant und seit Jahren ein Missstand“, erklärt Mag. Abwerzger, der anmerkt: „Eine schwarze Null des Landes zu Lasten der Sozialvereine in Tirol wäre unsozial.“ Sozialsprecher Haslwanter verweist wiederholt darauf, dass natürlich die Vereine auch die Verpflichtung haben die konkrete Verwendung der öffentlichen Fördergelder dem Land offenzulegen. Abschließend fordert Mag. Abwerzger rasch mehr Geld für Drogenprophylaxe und Suchtpräventionsstelle vorzusehen: „403.200 Euro wären heuer im Budget dafür vorgesehen, das ist viel zu wenig, denn Prophylaxe muss die Maxime sein, denn der Entzug ist oftmals ein schwieriges Unterfangen und dazu gibt es im Bundesland Tirol zu wenig Betten in den psychiatrischen Einrichtungen.“

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