FPÖ-Landesparteiobmann übt scharfe Kritik am Millionen-Euro-Wahlkampf des amtierenden Tiroler ÖVP-alt Kammerpräsidenten Zangerl.

Scharfe Kritik übt FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger am derzeitigen Wahlkampf des Tiroler ÖVP-alt Kammerpräsidenten Erwin Zangerl: „ Es ist echt unfassbar. Ganz Tirol ist mit dem Gesicht des AK-Präsidenten tapeziert. Wenn ich das Gesicht des AK Präsidenten bei der Wahl einer Interessenvertretung, bei der die Mitglieder noch dazu Zwangsmitglieder sind, öfters sehe, als das Gesicht des Landeshauptmannes bei einer Landtagswahl, dann läuft gewaltig was schief in diesem Land“, führt Mag. Abwerzger aus. Er verweist darauf, dass für diese Unmengen an Gelder ausgegeben werden: „Zangerl gibt – wie man hört – und es wurde von ihm noch nicht widerlegt – für diese Wahl über 1 Million Euro an Wahlkampfkosten aus – hart verdientes Geld der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit ihren Zwangsbeträgen dies bezahlen müssen“, so der FPÖ-Politiker. Für FPÖ AK-Spitzenkandidaten LAbg. Patrick Haslwanter ist dies untragbar: „Daher braucht es in Zukunft echte Kontrolle in der Kammer, so kann es
nicht weitergehen.“ Haslwanter ortet auch dringenden Aufklärungsbedarf seitens des Tiroler Arbeiterkammerpräsidenten bezüglich der fragwürdigen Geldflüsse an den ehemaligen ÖVP-Nationalrat Dominik Schrott: „Zangerl hat den Bogen überspannt, 7000 Euro aus den Fraktionsgeldern seiner Liste in der Tiroler Arbeiterkammer für den Wahlkampf von Schrott auszugeben, ist mehr als bedenklich, da diese Gelder aus den Zwangsbeiträgen der Tiroler Arbeitnehmer stammen, und Schrott ja niemals in der Kammer aktiv war. Zangerl hat auch noch nie Stellung zu dieser Skandalcausa bezogen“,
führt Haslwanter weiter aus. Für Mag. Abwerzger steht daher fest: „Es braucht ein rasches Ende mit dieser Selbstherrlichkeit und mit diesem Tiroler-ÖVP-alt Bonzentum in der Kammer.“

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