FPÖ-Landesparteiobmann appelliert an Regierungsparteien sich vorher zu informieren, und nicht billigen Populismus zu Lasten der Tiroler Bevölkerung zu betreiben.

„Billigen Populismus“ wirft FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Markus Abwerzger der schwarz-grünen Landesregierung in einer Aussendung vor. Ursächlich für die Kritik ist der Antrag der Tiroler-ÖVPalt und der Grünen bezüglich einer „Resolution für den Erhalt des Nacht-60ers für Lkw aus Gründen des Lärmschutzes“, welche in den kommenden Landtagssitzungstagen behandelt wird. „Bevor man Resolutionen verfasst, sollte man sich darüber informieren, ob der Inhalt auch zutrifft“, so Abwerzger, der zugleich anmerkt, dass der Nacht-60er auch weiterhin auf den Tiroler Autobahnen für Lkws gelten wird. „Die neue Richtlinie bezüglich Lärmschutz sieht explizit Ausnahmen für Tirol vor, dies ist ein weiterer großer Verdienst von Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer, der eben die Besonderheiten in Tirol kennt und alles versucht, um die Transitproblematik zu entschärfen, da die grüne Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe seit Jahren nichts zu Stande in Tirol bringt“, konkretisiert der FPÖ-Landesparteiobmann.

Unverständlich ist für Abwerzger auch, dass wiederholt der TirolerÖVP-alt Landeshauptmann Günther Platter dem amtierenden Verkehrsminister in den Rücken fällt: „Entgegen den zahlreichen ehemaligen sozialdemokratischen Verkehrsministern setzt sich Hofer für Tirol ein, daher ist das Agieren von Platter mehr als unverständlich“, sagt Abwerzger, der darauf verweist, dass die FPÖ-Fraktion für verkehrspolitische Placebo-Anträge nicht mehr zur Verfügung steht. „Der Inhalt der nun vorliegenden Resolution entspricht somit überhaupt nicht den Gegebenheiten, daher wäre sie nun – schon alleine aus materiellen Gründen – zurückzuweisen“, merkt Abwerzger abschließend an, der einen diesbezüglichen Antrag stellen wird.

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