FPÖ-Landesparteiobmann beharrt auf Eröffnung einer Opferschutzeinrichtung für betroffene Frauen im Tiroler Oberland noch in diesem Jahr.

„Ein Affront“, so kommentiert FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Markus Abwerzger den Umgang der schwarzgrünen Landesregierung mit dem Dringlichkeitsantrag der FPÖ und SPÖ bezüglich eines Frauenhauses im Tiroler Oberland gestern im Tiroler Landtag. „Uns blieb nur übrig den Antrag in dieser Form zurückzuziehen, da die Regierung einen Abänderungsantrag eingebracht hat, der unsere Forderung nach Eröffnung Opferschutzeinrichtung für betroffene Frauen im Tiroler Oberland konterkariert hätte“, führt Abwerzger aus, der wiederholt darauf verweist, dass derzeit insgesamt 47 Plätze für notleidende Frauen in Tirol zur Verfügung stehen, wenn „nun das neue Frauenhaus in Innsbruck endlich seine Pforten öffnet. Aber auch dann fehlen nach internationalen Standards immer noch knapp dreißig Plätze im Bundesland Tirol.“ Der FPÖ-Chef konkretisiert: „Alle Parteien im Tiroler Landtag, außer die ÖVP und die Grünen, sind für ein Frauenhaus im Tiroler Oberland, denn der Betreuungsmangel ist seit Jahren untragbar.“ Er beharrt auf dieser Forderung: „Wir werden uns nicht geschlagen geben, gerade in diesen Zeiten, wie die jüngsten massiven Gewalttaten gegen Frauen in Österreich beweisen, braucht es Frauenhausplätze, vor allem im Tiroler Oberland.“

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