FPÖ fordert Aufschub für jegliche neuen Maßnahmen bis neues Suchkonzept des Landes vorliegt.

Ein deutliches Nein zu einem „Drogenkonsumraum“ kommt von FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Marg Markus Abwerzger und Stadtparteiobmann Stadtrat Rudi Federspiel: „Anscheinend sind die Innsbrucker Grünen nicht mehr Herr ihrer eigenen Sinne, wenn man die Forderungen hinsichtlich Drogenkonsumräumen in Innsbruck analysiert“, äußern sich Mag. Abwerzger und Federspiel in einem Statement. „Drogenkonsumräume sind antiquierte Relikte gescheiterter linker Drogenpolitik der 90er Jahre, welches in anderen Ländern wie der Schweiz und oder den Niederlanden klar gescheitert ist“, konkretisiert Mag. Abwerzger. Federspiel hält fest: „Die Abhängigkeit von Heroin ist aber stark rückläufig, wie der jüngste Suchtmittelbericht des
Innenministeriums 2017 für das Bundesland Tirol klar belegt.“ Er zitiert: „Meistkonsumiertes Suchtmittel ist nach wie vor Cannabis gefolgt von
Kokain und Amphetamin. Heroin spielt derzeit eine sehr untergeordnete Rolle.“ Beide kritisieren wiederholt das veraltete Suchtmittelkonzept des
Landes Tirol: „Das bestehende aus dem Jahr 2012 ist mehr als veraltet, weil immer neue vor allem synthetische Suchtmittel auf den Markt
kommen. Auch wenn nun ein neues erstellt wird – laut Anfragebeantwortung (siehe Beilage) von LR DI Gabriele Fischer konstituierte sich das entsprechende Gremium erst Ende 2018 – dauert es Monate oder gar Jahre, bis konkrete Ergebnisse vorliegen.“ Mag. Abwerzger und Federspiel fordern Aufschub für jegliche neuen Maßnahmen im Bereich Suchterkrankungen, „bis das neue Suchtkonzept des Landes vorliegt.“

Mag. Abwerzger fordert auch die grüne Soziallandesrätin DI Fischer auf, auf ihre Innsbrucker Parteigenossen beruhigend einzuwirken: „Es kann nicht sein, dass derartige wahnsinnige Forderungen unkommentiert von Seiten des Landes bleiben.

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