Tiroler FPÖ-Chef fordert endlich gerechte Opferentschädigung für alle Missbrauchsopfer.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Klubobmann Mag. Markus Abwerzger muss die andauernde Diskussion über die grausamen Vorfälle in der ehemaligen Erziehungseinrichtung Martinsbühel in Zirl endlich beendet werden: „Es braucht eine gerechte Lösung für alle Missbrauchsopfer“, kommentiert Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass in der vergangenen Landtagssitzung sich die Regierung weigerte einen diesbezüglich Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung zu setzen. „Schwarz-grün setzen auf Diskussionsverweigerung und brüskieren damit alle Opfer.“ Der FPÖ-Landesparteiobmann erinnert daran, dass eine Anfragebeantwortung zu seiner schriftlichen Anfrage bezüglich der Problematik Verjährung von der damaligen Soziallandesrätin Dr. Christine Baur im Jahr 2016 viele Frage offen gelassen hat. „Ich wollte jeden einzelnen Fall aufgeschlüsselt haben, wofür wieviel, oder wie wenig Entschädigung gezahlt wurde, doch diese Frage wurde von der Soziallandesrätin nicht beantwortet“, hält Mag. Abwerzger fest, der darauf verweist, dass die angegebene Summe von knapp 2,4 Millionen Euro Entschädigungszahlungen an Heimopfer in Tirol in keiner Relation zum schweren Leiden und den Entbehrungen der Heimkinder steht. „Es wurden oftmals ganze Lebensentwürfe zerstört, manche der Opfer konnten niemals mehr richtig im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben Fuß fassen“, erklärt der FPÖ-Landesparteiobmann, der abschließend hinzufügt: „Die Frage der Verjährung ist die eine Seite. Solidarität und Gerechtigkeit für Personen, die Opfer von Missbrauch wurden, eine andere, die wichtigere Seite für uns Freiheitliche.“

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