Jüngste Vergewaltigung in der Justizanstalt Innsbruck ist für FPÖ-Landesparteiobmann nur der Gipfel des sprichwörtlichen Eisberges.

„Untragbar“ sind die räumlichen und personellen Probleme in der Justizanstalt Innsbruck für FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger. Die jüngste Vergewaltigung in einer Zelle ist für den FPÖ-Landesparteiobmann nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges. „Es wird ein Pfusch nach dem anderen gemacht, trotz andauernder Überbelegung mit Häftlingen wurden Zellenräume verringert, was passiert ist untragbar, denn das Konfliktpotenzial und die Gefahr von Aggressionen wächst und gefährdet sowohl die Beamten der Justizwache als auch die Häftlinge selbst“, führt Mag. Abwerzger aus. „Die Justizwachebeamten benötigen mehr Unterstützung, ich verweise auf die Eckpunkte des Koalitionsabkommens der Bundesregierung, wonach mehr Stellen vorgesehen sind und die Justizwachebeamten endlich mehr Schutz bekommen“, konkretisiert Mag. Abwerzger. Er verweist darauf, dass die personellen Engpässe seit Jahren bestehen. „Bei den Koalitionsgesprächen in Wien, wo ich das Kapitel Justiz mitverhandelt habe, wurde uns versichert, dass die personelle Situation verbessert wird. Ich habe auch angeregt, dass die Justizwache zukünftig dem Innenministerium zugeordnet wird, was mehr finanzielle Ressourcen für das Justizministerium bedeuten würde, nämlich für die Ausstattung der Gerichte“, erläutert Mag. Abwerzger, der hinzufügt: „Die Justizanstalt muss endlich aus den negativen Medienberichten verschwinden.“

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