FPÖ verweist darauf, dass einzig der amtierende ÖVP-Bürgermeister von Aldrans, Johannes Strobl, stellvertretender Landespolizeidirektor von Tirol wurde.

Für Tirols FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Markus Abwerzger und FPÖ-Klubobmann im Innsbrucker Gemeinderat Markus Lassenberger sind die jüngsten Aussagen der Tiroler Exekutivführung „ein Affront gegenüber der Bevölkerung“. „Der ehemalige Innenminister Herbert Kickl war allein der Bevölkerung von Österreich verpflichtet und nicht einigen wenigen leitenden Beamten in Tirol“, führen beide FPÖ-Politiker ins Treffen, die auch darauf verweisen, dass nie eine Umfärbung stattfand. „Einzig der amtierende ÖVP-Bürgermeister von Aldrans, Johannes Strobl, wurde in der Amtszeit von Kickl Geschäftsbereichsleiter A, somit stellvertretender Landespolizeidirektor“, konkretisiert Lassenberger.

Mag. Abwerzger erläutert weiters: „Wirklich bedenklich ist, dass die Lebensgefährtin des Tiroler Landespolizeidirektors Mag. Helmut Tomac nun Bezirkspolizeikommandantin des Bezirkes Schwaz werden soll, nachdem man mittels Postenschachers einen neuen Stadtpolizeikommandanten von Innsbruck bestellt.“ Lassenberger ergänzt: „Es würde übrigens in Innsbruck genügend geeignete Offiziere geben, die aufgrund ihrer dienstlichen Erfahrung vor zu reihen wären.“ Er verweist auch darauf, dass es auch nicht verboten ist, dass ein Offizier aus einem anderen Bundesland sich auf eine offiziell ausgeschriebene Stelle bewirbt. „Man bedenke den Wechsel des Vorgängers von Mag. Tomac, Oskar Gallop, ins Burgenland.“

Beschämend ist für den FPÖ-Landesparteiobmann, dass sich führende Beamte über den ehemaligen Innenminister lustig machen: „Wohl darum, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkannten, dass Kickl ein ausgezeichneter Minister war. Man muss nur an die Personalaufstockungen denken, die bessere Ausrüstung (Stichwort Schutzwesten), Maßnahmen wie der „Gafferparagraph“, Waffenverbotszonen und vieles mehr.“

Abwerzger abschließend: „Es ist halt so, dass die amtierende Polizeiführung in Tirol noch im Tunnel einen schwarzen Schatten wirft. Und es zeigt deutlich, dass die derzeitige Situation auf Bundesebene – wohl auch mit tatkräftiger Tiroler Unterstützung – einzig und allein auf den Machterhalt und Machtausbau der ÖVP zurückzuführen ist.“

Pin It on Pinterest