FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf Beschlüsse des Dreier-Landtages, die nicht umgesetzt werden.

In Hinblick auf die Anbringung von Grenzschildern in der Euregio erinnert FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger an zahlreiche Beschlüsse des Dreierlandtages die nicht umgesetzt werden: „Allein unser letzter, nämlich eine gemeinsame touristische Bewerbung der Euregio als die Winterdestination in den Ostalpen in Nordamerika wurde bisher nicht umgesetzt, da gibt es andere Beispiel auch“, äußert sich Mag. Abwerzger, der Grenzschilder als wenig erachtet. „Es bräuchte echte Maßnahmen, damit der nordöstliche und südliche Landesteil enger zusammen wachsen. Gerade im Bereich der Bildung, der Lehrausbildung, der Kultur und der Wirtschaft braucht es eine viel engere Zusammenarbeit.“ Er verweist darauf, dass Südtirol – im Bereich des Verkehrswesens – die Situation in Nordtirol nicht wahr haben will. Mag. Abwerzger erinnert ebenso an den Arbeitsmarkt: „Die Flexibilität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist nicht gegeben zwischen dem Bundesland Tirol und Südtirol, was viele Ursachen hat, seien es unterschiedliche Berufsausbildungssysteme bis hin zum Steuerrecht.“ Mag. Abwerzger hält fest: „Die Europaregion funktioniert offenbar nur bei Ordensverleihungen und findet in Schönwetteransprachen Beachtung.“ Der FPÖ-Chef abschließend: „Die Euregio sollte mit Inhalten und nicht mit Schildern gefüllt werden.“

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