Tirols FPÖ-Landesparteiobmann kritisiert linke Oppositionsparteien im Tiroler Landtag wegen Politaktionismus in Causa Bürglkopf scharf.

Entsetzt zeigt sich Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger über den jüngsten Politaktionismus der linken Oppositionsparteien im Tiroler Landtag: „Es ist ein Wahnsinn, wie viel ‚Schwachsinn‘ man in Presseaussendungen verpacken kann. Das Asylheim Bürglkopf gibt es bereits seit den 90er Jahren. Derzeit sind dort Personen untergebracht, die über einen negativen Asylbescheid verfügen und auf ihre Abschiebung warten. Dass diese Personen psychisch angeschlagen sind, ist verständlich“, führt Abwerzger aus.

Er ortet einen moralisch verwerflichen Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohner der Asyleinrichtung durch SPÖ, Grüne und NEOS. „Ich würde diesen im Landtag vertretenen Parteien raten, sich nicht vor den Karren eines linkslinken „Berufsdemonstranten“ aus Innsbruck spannen zu lassen. Ein grüner Gemeinderat in St. Johann hat ja sogar die Einrichtung mit Konzentrationslagern vergleichen, was ein blanker Skandal ist. Ich frage mich auch, ob ein Zusammenhang mit dem Besuch der Mandatare und dem nunmehrigen Hungerstreik einiger Bewohner eventuell gegeben ist.“

Abwerzger hält ausdrücklich fest: „Es gilt die Gesetze einzuhalten, das bedeutet klar, dass Personen, die über einen negativen Asylbescheid verfügen rasch abgeschoben werden sollen. Laut einer Anfragebeantwortung zum Heim aus dem Jahr 2015 beträgt die durchschnittliche Verweildauer der Bewohner lediglich 22 Tage. Das ist – aus meiner Sicht – jedenfalls zumutbar“, abschließend fügt der Tiroler FPÖ-Chef hinzu: „Es befinden sich wohl schon einige Akteure der Landespolitik im Wahlkampffieber.“

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