FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass 22 Tiroler Gemeinden vor dem finanziellen Nichts stehen.

„Jährlich grüßt das sprichwörtliche Murmeltier“, mit diesen Worten nimmt FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger zum jüngsten Gemeindefinanzbericht des Landes Tirol für das Jahr 2018 Stellung. Der deutliche Anstieg beim Verschuldungsgrad der Tiroler Gemeinden beweist, dass „die schwarzgrüne Landesregierung die Gemeinden nach wie vor im Stich lässt.“ Er konkretisiert: „Immer mehr Tiroler Gemeinden stehen vor dem finanziellen Kollaps, da immer weitere Belastungen ihnen aufgezwungen werden.“ Besonders bedenklich ist für den Tiroler FPÖ-Chef, dass innerhalb eines Jahres weitere 5 Gemeinden sich stark verschuldet haben: „Noch im Jahr 2017 waren es nur 17 statt 22 Gemeinden.“

Mag. Abwerzger verweist auf die Problembereiche Kinderbetreuung, Schulen, Pflege und sonstiges. „Der finanzielle Zenit ist überschritten, die zahlreichen Rechnungshofberichte zu der Finanzlage in Tiroler Gemeinden beweisen, dass in vielen Kommunen massiver Handlungsbedarf besteht.“ Mag. Abwerzger ortet in den Gemeinden Sparpotenziale: „Gerade bei den Verwaltungskosten könnte mittels gemeindeübergreifender Kooperation eingespart werden, dass fängt beim Straßendienst beispielsweise an. Daher braucht es echte finanzielle Anreize seitens des Landes für interkommunale Zusammenarbeit.“

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