FPÖ fordert Tirols Landespolizeidirektor auf, keine Beschönigungsstrategie zu betreiben, es geht um die die Sicherheit der Mitarbeiter und der Bewohner in den Tiroler Asyleinrichtungen. Landesparteiobmann kritisiert weiters unqualifizierte Zwischenrufe des grünen Klubobmannes Mag. Mair.


Erfreut zeigt sich Tirols FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger darüber, dass Landeshauptmann Günther Platter nun sein Schweigen aufgegeben hat und zum ‚runden Tisch‘ einberuft zu den Sicherheitsbedingungen in den Asyleinrichtungen der TSD GmbH: „Dieser Schritt ist wichtig, denn die grüne Landesrätin DI Gabriele Fischer hat mit ihren Lügen, verbalen Verharmlosungen und falschen Fakten unser Vertrauen verloren“, erläutert Mag. Abwerzger, der weiters ausführt: „Aufgrund des massiven Vertrauensbruchs wäre es auch ein gutes Zeichen, wenn Vertreter der Opposition daran teilnehmen könnten. Für konstruktive Gespräche gerade im Bereich Sicherheit bin ich immer zu haben“, konkretisiert der FPÖ-Landesparteiobmann. Er fordert, dass allerdings die Karten offen auf den Tisch gelegt werden. „Dazu gehört für uns klar, dass zu dem veröffentlichten Mail der TSD – bzgl. Suche nach Security Mitarbeitern unter den Asylwerbern – endlich Stellung genommen werden muss, derzeit üben sich alle im Schweigen warum wohl“, stellt der FPÖ-Chef die Frage in den Raum.
Unverständlich sind für Mag. Abwerzger die jüngsten medialen Aussagen des Landespolizeidirektors Mag. Helmut Tomac: „Wenn er medial sagt, dass er von der aktuellen Diskussion überrascht ist, erstaunt es mich wirklich, bei 255 Polizeieinsätzen und 90 strafrechtlichen Anzeigen in einem halben Jahr.“ Für den FPÖ-Chef steht fest, dass der Tiroler Polizeichef nicht in die verharmlosende Sprache der Grünen verfallen darf: „Es geht um die Sicherheit der Mitarbeiter und der Bewohner in den Tiroler Asyleinrichtungen, da hat jegliche Beschönigungsstrategie keine Berechtigung.“
Abschließend übt Mag. Abwerzger scharfe Kritik am grünen Klubobmann im Tiroler Landtag Mag. Gebi Mair: „Seine unqualifizierten Zwischenrufe beweisen, dass ihn die Sorgen und Ängste der Mitarbeiter und Bewohner in Asyleinrichtungen nicht interessieren. Er sollte sich den Fakten stellen und die stehen fest, nämlich 90 strafrechtlichen Anzeigen in einem halben Jahr.“

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