FPÖ-Landesparteiobmann nimmt zur Thematik Maut-Flucht im Bezirk Kufstein Stellung.


„LH Günther Platter mutiert zum verkehrspolitischen Irrläufer“, mit diesen Worten kommentiert FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger die jüngsten Pläne bzgl. Ausweichverkehr bei Kufstein. Mag. Abwerzger erinnert an den gemeinsamen Antrag aller Parlamentsfraktionen im Nationalrat vom Juli dieses Jahres „Bericht über Varianten zur Weiterentwicklung des Mautsystems auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Bekämpfung der ‚Maut-Flucht‘“. Mag. Abwerzger konkretisiert: „Die Aussagen von LH Platter zeigen von keiner vernünftigen Politik, ob der Antrag in dieser Form halten würde, ist mehr als fraglich, denn auch andere Städte und Regionen in Österreich leiden unter der Maut-Flucht-Problematik, daher gab es den gemeinsamen Antrag im Parament.“ Der FPÖ-Obmann ortet bei dem Tiroler Landeshauptmann ein politisches Spiel mit Emotionen und der Gesundheit der Unterländer Bevölkerung. „Der vorliegende Antrag der ÖVP hat zahlreiche legistische Fehler, was darauf schließen lässt, dass Platter und wohl auch der Parteiobmann Sebastian Kurz ihn offenbar selber geschrieben haben.“ Mag. Abwerzger erinnert daran, dass die Problematik leider der ÖVP zu verdanken ist. „Ob wir den Antrag unterstützen werden, halte ich derzeit für offen, es könnte auch möglich sein, dass wir einen eigenen Antrag einbringen werden, dazu werden diesbezügliche Gespräche in den kommenden Tagen geführt.“

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