Förderprogramm des Landes zum Erhalt Tiroler Wirtshäuser
kommt für FPÖ-Chef um Jahre zu spät.


Für den Landesparteiobmann der FPÖ-Tirol KO LAbg. Mag. Markus
Abwerzger ist das gestern präsentierte Förderprogramm des Landes
zum Erhalt der Tiroler Wirtshäuser eine reine „Alibiaktion der
schwarzgrünen Landesregierung“. „Das Gasthaussterben ist seit Jahren,
wenn nicht schon seit Jahrzehnten ein massives Problem, in den
ländlichen Regionen und nun sogar in der Tiroler Landeshauptstadt“,
erläutert Mag. Abwerzger, der vor allem auf die hohen Investitionskosten
bei Neuübernahmen verweist: „Das Rettungspaket kommt um Jahre zu
spät, denn viele Gastronomen haben schon zu gesperrt.“ Er erinnert an
die bürokratischen Hürden für Unternehmer in der Gastronomie:
„Speziell die von uns Freiheitlichen massiv kritisierte Allergen-
Verordnung stellt eine enorme Belastung für die heimische Gastronomie
dar. Die Registrierkassenpflicht, die ‚Jausenbrettlverordnung‘, usw.
haben ebenso dazu geführt, dass viele Wirte aufgegeben haben.“
Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf weiteren Unbill für die
Gastronomen, durch das ab November geltende generelle Rauchverbot:
„Wir Freiheitliche stehen für freie Bürger in einer freien und toleranten
Gesellschaft. Die Gastronomie wird Verbot mit voller Wucht spüren.“

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