Tiroler FPÖ Chef fordert Aufarbeitung der Opferentschädigung
für Missbrauchsopfer, die bei Gericht wegen Verjährung bereits
gescheitert sind.


Für den Landesparteiobmann der FPÖ-Tirol KO LAbg. Mag. Markus
Abwerzger braucht sich die schwarzgrüne Landesregierung über den
jüngsten Schritt, nämlich in Missbrauchsfällen, dass
Schadenersatzansprüche nicht verjähren, nicht im Eigenlob sonnen.
„Fakt ist, dass die schwarzgrüne Koalition die Forderung der
Oppositionsparteien FPÖ, SPÖ und Liste Fritz jahrelang ignoriert hat.
Nur die jahrelange Hartnäckigkeit hat dazu geführt, dass die
Regierungskoalition nun umgedacht hat“, führt Mag. Abwerzger aus, der
darauf verweist, dass die Entscheidung leider für viele Missbrauchsopfer
zu spät kommt. Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann erinnert daran,
dass einige Opfer vor Gericht bereits gescheitert sind, da das Land nicht
auf die Einrede der Verjährung verzichtet hat: „Wenn die
Landesregierung es wirklich ernst meint, dass die Opfer fair entschädigt
werden, dann sollten diese Verfahren ebenso neu bewertet werden.“

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