FPÖ appelliert an Landeshauptmann Günther Platter sich für den Erhalt der Bezirksgerichte in Landeck, Silz, Telfs, Rattenberg und Zell am Ziller einzusetzen.


Die kolportierten Schließungspläne von fünf Tiroler Bezirksgerichten sind für die Tiroler FPÖ indiskutabel. „Die Ausdünnung des ländlichen Raumes geht immer weiter, eine Schließung wäre ein Anschlag auf die Justiz und den ländlichen Raum“, so äußert sich FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger in einer Aussendung. „Bezirksgerichte sind ein wichtiger Faktor in der Justiz, und vor Ort vor allem auch für die Bevölkerung, deshalb müssen Schließungen verhindert werden, denn die Menschen wünschen sich eine Justiz ‚zum Anfassen‘, der direkte Kontakt zu Rechtspflegern und Richtern. Stichwort Amtsstunden, ist wichtig.“ Der FPÖ-Obmann erinnert daran, dass in der Vergangenheit von ÖVP-Innenministern, darunter auch der nunmehrige Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, massiv Polizeidienstposten in den Tiroler Bezirken geschlossen wurden, was sich oftmals als Fehler herausgestellt hat. „Unverständlich war auch, dass das Vetorecht der Landeshauptmänner bei Schließungen von Gerichtsstandorten unter der SPÖ-ÖVP Regierung abgeschafft wurde, wir haben damals alles im Tiroler Landtag mögliche unternommen, damit dies nicht kommt.“ Mag. Abwerzger appelliert an Landeshauptmann Günther Platter sich für den Erhalt der Bezirksgerichte in Landeck, Silz, Telfs, Rattenberg und Zell am Ziller einzusetzen.

Pin It on Pinterest