FPÖ-Landesparteiobmann nimmt die Rückgabe des Tiroler Adler
Ordens durch Gustav Kuhn zum Anlass auf eine lange Reihe von
problematischen Ehrungen durch die Landesregierung zu verweisen.


„Ivo Sanader, Helmut Mader und nun Gustav Kuhn“ mit dieser Aufzählung
reagiert Tirols FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger auf
die nunmehrige Ordensrückgabe durch den in Kritik geratenen Dirigenten. „Fakt
ist, dass diese Vorfälle beweisen, dass die Landesregierung, bzw. im Fall
Maders der Tiroler Landtag, zu leichtfertig mit Ordensverleihungen umgeht“,
erläutert Mag. Abwerzger. Er verweist darauf, dass „die Ordensverleihungen
neu geregelt werden müssen, und keine inflationären Ehrungen mehr stattfinden
dürfen.“
Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann sind Ordensverleihungen wenig
zeitgemäß: „Personen, die ehrenamtlich in Blaulichtorganisationen, Sport-,
Klutur- und Traditionsvereinen engagiert sind, die sollen Auszeichnungen
erhalten, nicht aber bezahlte Politiker wie jüngst Ex-Kommissionspräsident
Jean-Claude Juncker und sonstige Personen“, konkretisiert Mag. Abwerzger,
der auf mehrere Initiativen der FPÖ im Tiroler Landtag diesbezüglich verweist:
„Alle diesbezüglichen Anträge wurden von der schwarz-grünen Landesregierung
abgelehnt.“

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