FPÖ kritisiert in einer Aussendung die Haltung der Bettellobby Tirol scharf und verweis auf Ergebnisse des Bettelei-Reports des Berufsdetektivs Alfred Kovacs aus dem Jahr 2014.

FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Stadtparteiobmann Stadtrat Rudi Federspiel kritisieren in einer Aussendung die Haltung der Bettellobby Tirol scharf: „Man kann alles schönreden, man kann aber nachgewiesene Fakten nicht dauerhaft leugnen“, führen Mag. Abwerzger in einem Pressestatement aus.

Beide verweisen auf den im Jahr 2014 von der FPÖ in Auftrag gegebenen Report des Berufsdetektivs Alfred Kovacs von der Firma „prosec“, der klar aufgezeigt hat, dass die Angehörigen der Bettelmafia organisiert sind: „In dieser Gruppe gibt es Ausbeutung, Gewalt und Restriktionen, diese Personen müssen geschützt werden, dies kann nur durch ein Bettelleiverbot bewerkstelligt werden“, konkretisiert Mag. Abwerzger.

„Das Geld, was den Bettlern nicht verbleibt, fließt an die Clan-Bosse in Osteuropa“, erläutert Federspiel, der darauf verweist, dass bereits jetzt wieder zahlreiche Angehörige der organisierten kriminellen Bettelmafia in Innsbruck aktiv sind: „Die linke Stadtregierung – angeführt von Grünen, der Liste von Stadträtin Mag. Oppitz-Plörer und der SPÖ haben der Stadt – den Bürgerinnen und Bürgern – mit der Aufhebung des temporären Betteleiverbots zu Marktzeiten einen enormen Schaden zugefügt“, hält Federspiel fest.

Mag. Abwerzger und Federspiel verweisen darauf, dass bereits im Jahr 2014 die FPÖFraktion und die – damals noch separate – Liste Federspiel im Frühjahr im Gemeinderat einen Antrag einbrachten, dass in der Innsbrucker Innenstadt ein tägliches Betteleiverbot zwischen 7 und 23 Uhr gilt.

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