FPÖ-Landesparteiobmann kritisiert den Innsbrucker Bischof Glettler, der sich gegen rechtsgültige Entscheidungen der
Asylgerichte stellt, scharf.


„Ein zweifelhafter Versuch der Einmischung in die unabhängige Justiz“, mit diesen Worten kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger die Interventionsversuche des Innsbrucker Diözesanbischofs MMag. Herman Glettler bezüglich der Abschiebung von ehemaligen Asylwerbern nach rechtskräftigen Entscheidungen der Asylgerichte. „Auch der katholische Oberhirte muss zur Kenntnis nehmen, dass die Justiz in Österreich unabhängig ist, und Entscheidungen zu akzeptieren sind“, erläutert Mag. Abwerzger.
Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass gerade Fälle von Asylwerbern mit islamischen Religionsbekenntnis, die nach Österreich kamen und dann in Österreich das Religionsbekenntnis wechselten, genau angesehen werden müssen. „Die Konversation zu einem christlichen Bekenntnis darf nicht ausschlaggebend sein, damit ein Asylwerber einen gültigen Aufenthaltstitel bekommt, denn wir haben eine klare Trennung von Kirche und Staat, die auch Bischof Glettler zur Kenntnis nehmen muss“, konkretisiert Mag. Abwerzger, der abschließend anmerkt: „Über Asylbescheide haben unabhängige Behörden und Gerichte zu entscheiden, nicht die katholische Kirche.“

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