FPÖ fordert Einschreiten des Tiroler Tierschutzombudsmannes Dr. Janovsky, ein Machtwort von Landeshauptmannstellvertreter ÖR Geisler und den sofortigen Rücktritt des Landesveterinärs Dr. Kössler.

Die Hinrichtung von 33 Stück Rotwild am gestrigen Sonntagabend durch die Landesveterinärbehörde am sogenannten Wildgatter in der Gemeinde Kaisers im Bezirk Reutte ist für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger und den Außerferner Bezirksobmann Fabian Walch nicht tragbar: „Seit Tagen fordern wir, dass das installierte Reduktionsgatter für Rotwild abgebaut wird, nun wurden gestern innerhalb einer dreiviertel Stunde 33 Stück Rotwild bestialisch, und nicht tierschutzgerecht und schnell getötet, wie dies von der Behörde nunmehr behauptet wird. Die Tiere waren fast eine Stunde Höllenqualen und Stress ausgesetzt.“, empört sich Mag. Abwerzger, der ein Ende des Massakers einfordert. „Experten bestätigen ja medial, dass dieses Reduktionsgatter gar nicht mehr notwendig ist, da die TBC-Gefahr gebannt ist“, fügt Walch hinzu.
Für beide braucht es nun dringend das Einschreiten seitens der Politik und des Tierschutzombudsmannes Dr. Martin Janovsky: „Wir werden eine schriftliche Anfrage im Tiroler Landtag an den für Jagd zuständigen Landeshauptmannstellvertreter ÖR Josef Geisler einbringen, warum dieser Massenmord und das unfachmännische Vorgehen an diesen Tieren gestattet wurde, die teilweise 45 Minuten leiden mussten“, kündigt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann in einem Statement an. Er fordert auch den sofortigen Rücktritt des Tiroler Landesveterinärs Dr. Josef Kössler.
Walch versichert abschließend seine Solidarität mit dem Bürgermeister der Gemeinde Kaisers Norbert Lorenz und der Bevölkerung: „Solch negative Schlagzeilen hat sich diese Gemeinde und der Bezirk nicht verdient.“

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