Tirols FPÖ-Obmann fordert wiederholt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Tiroler Pflege- und Seniorenheimen sofort getestet werden.

Die Registrierung von Bewegungsdaten im Zuge der Bemühungen zur Eindämmung der Corona–Pandemie kommt für den ́Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger nicht in Frage. „Dafür habe ich eigentlich überhaupt kein Verständnis. Bei all den Maßnahmen, die wir alle nun mittragen, und an die wir uns auch halten, würde das zu weit gehen“, hält Mag. Aberzger in einer Aussendung fest.

„Die Grund- und Freiheitsrechte sind eine Errungenschaft, die wir nicht auf Spiel setzen dürfen, da ist der Missbrauch der Macht zu verlockend“, konkretisiert der FPÖ- Politiker, der auch bezweifelt, dass derartige Maßnahmen wirklich notwendig seien, um die Krise zu überwinden. Mag. Abwerzger warnt wiederholt vor der Aushebelung demokratischer Grundrechte: „Wir sollten uns auch in diesen Zeiten nicht gerade totalitäre Staaten wie China als Vorbild nehmen, wenn man gerade an die dortige Menschenrechtssituation denkt.“

Unverständlich ist für Mag. Abwerzger das Zögern der Behörden bei der Testung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Tiroler Pflege- und Seniorenheimen: „Die jüngsten vier Fälle beweisen, dass die Gesundheitsbehörden hier absolut versagt haben.“ Er verweist darauf, dass seit Wochen die Pflegerinnen und Pfleger händeringend um Test bitten, beispielsweise in der Gemeinde Sölden, „doch bisher wurden keine flächendeckenden Testungen durchgeführt.“ Mag. Abwerzger ortet auch in diesem Bereich ebenso massiven Aufklärungsbedarf seitens der Tiroler Landesregierung,

Abschließend drückt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann auch die Hoffnung aus, dass es nun rasch gelingt, Personen, die die Viruserkrankung überwunden haben, rasch wieder in das Wirtschaftslebe zu integrieren, „sie sind immun und ein Bollwerk gegen die Erkrankung, denn es fehlt derzeit an vielen Enden.“

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