FPÖ-Landesparteiobmann verweist wiederholt darauf, dass alle Geschehnisse rund um Ischgl und St. Anton restlos aufgeklärt werden müssen, wenn die Pandemie vorbei ist.

Unkenntnis attestiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Markus Abwerzger in einer Aussendung der grünen LH-Stv. Ingrid Felipe, die Aussagen bzgl. den Tourismus in Tirol: „Wenn sie davon spricht, dass man nicht vier Mal im Jahr in den Urlaub fahren muss, dann frage ich mich schon, wer kann sich das in Tirol leisten, außer vielleicht sie selbst“, hält Abwerzger fest.

Der Tiroler FPÖ-Obmann konkretisiert weiters: „Eine Diskussion über die Zukunft des Tourismus in Tirol ist immer zu führen, aber sicher nicht jetzt im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das ist billig, sehr sogar.“ Abwerzger verweist darauf, dass die Grünen ja seit 7 Jahren Teil der Tiroler Landesregierung sind. „Sie haben alle Beschlüsse mitgetragen, jetzt den großen Kritiker zu spielen ist mehr als billig und durchschaubar.“

Der Tiroler FPÖ-Chef wiederholt die Position der Freiheitlichen in der Frage Aufarbeitung der Corona-Pandemie: „Die Geschehnisse rund um Ischgl und St. Anton sind restlos aufzuklären, und das werden wir auch machen. Aber halt, es liegt nicht am Tourismus, an der Art des Tourismus, sondern am Fehlverhalten einzelner Personen, auch an politischen Entscheidungsträgern, wie Felipe selbst eine ist.“

Abwerzger kontert der grünen Politikerin: „Mit ihren Aussagen betreibt sie nicht nur Tirol-Bashing, sondern ein allgemeines Tourismus-Bashing, außerdem desavouiert sie öffentlich den Hauptverantwortlichen für den Tourismus in Tirol, nämlich ihren Regierungspartner LH Günther Platter. So etwas ist gerade in dieser Zeit unerträglich. Sie vergisst dabei wohl, dass 25 Prozent der Wertschöpfung in Tirol direkt oder indirekt durch den Tourismus erwirtschaftet wird. Für mich ist sie als Mitglied der Landesregierung nicht mehr länger tragbar.“ Abschließend erhofft sich der Tiroler FPÖ-Chef auch klare Worte von LH Platter zu den untragbaren Aussagen seiner Stellvertreterin, und auch Stellungnahmen von den sonst so wortgewaltigen Tiroler Touristikern.

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