Covid-19 erkrankter Erntehelfer – Tirols FPÖ-Obmann fordert Aufklärung, warum die gesamte Gruppe nicht sofort wieder nach Rumänien zurückreisen muss.

Unverständnis äußert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Markus Abwerzger in einer Aussendung zum jüngsten Fall eines an Covid-19 erkrankten Erntehelfers aus Rumänien. „Für mich ist es unverständlich, dass wir ausländische Erntehelfer ins Land einfliegen lassen, da wir doch mehr als ausreichend Asylwerber und Asylberechtige, die österreichische Mindestsicherung beziehen, in Tirol haben, die man als Erntehelfer einsetzen hätte können“, erläutert Abwerzger, der festhält: „Die Grenzen in ganz Europa sind dicht, aber in Tirol werden 143 Erntehelfer aus Rumänien eingeflogen.“

Abwerzger stellt auch die Frage, warum nicht alle 143 Erntehelfer, die im selben Flugzeug nach Österreich eingereist sind, nicht sofort unter amtsärztliche Quarantäne gestellt wurden, bzw. sofort wieder zurückreisen hätten müssen: „Freiwillige häusliche Quarantäne wurde verhängt, wie, und wer soll das kontrollieren?“

Der FPÖ-Obmann fragt sich auch weiters, wer eigentlich die gesamten Kosten für Flugtransport, Unterkunft, Testungen usw. für die rumänischen Erntehelfer aufkommt? „Ich mache den Bauern keinen Vorwurf. Aber bei derart vielen Asylwerber und Asylberechtigten in Tirol, die sich in der Mindestsicherung befinden, fehlt mir einfach das Verständnis für solche Aktionen, da hätte ich mir von der ÖVP dominierten Tiroler Landwirtschaftskammer schon erwartet, dass man zuerst eben Asylbewerber und Asylberechtigte angeworben hätte, um die Landwirte zu unterstützen.“

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