FPÖ-Landesparteiobmann übt Kritik an Ischgl-Sager vom grünen Vizekanzler Werner Kogler und erinnert wiederholt an das skandalöse jüngste Interview der grünen LH-Stv. Felipe.

„Grüner Nestbeschmutzer“, mit diesen Worten reagiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Abwerzger auf den untragbaren gestrigen „Ischgl-Sager“ des grünen Vizekanzlers Werner Kogler. „Ich warne davor, dass das grüne Tirol-Bashing salonfähig wird, das haben sich die Tirolerinnen und Tiroler nicht verdient, schon gar nicht in diesen schweren Zeiten. Die Geschehnisse rund um Ischgl und St. Anton sind restlos aufzuklären, und das werden wir auch machen. Aber ursächlich dafür sind nicht der Tourismus, die Art des Tourismus, sondern das Fehlverhalten einzelner Personen, auch von politischen Entscheidungsträgern“, so Abwerzger, der festhält: „Durch dieses permanente grüne Tirol-Bashing, wird der Schaden für die Marke Tirol immer größer.“

Mag. Abwerzger erinnert auch an die jüngsten Aussagen von der grünen Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur: „Mit ihren unüberlegten Aussagen betrieb sie nicht nur Tirol-Bashing, sondern ein allgemeines Tourismus-Bashing, außerdem desavouierte sie öffentlich den Hauptverantwortlichen für den Tourismus in Tirol, nämlich ihren Regierungspartner LH Günther Platter. So etwas ist gerade in dieser Zeit unerträglich. Sie vergisst dabei wohl, dass 25 Prozent der Wertschöpfung in Tirol direkt oder indirekt durch den Tourismus erwirtschaftet wird“, konkretisiert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann.

Verwerflich ist für den FPÖ-Politiker auch das Agieren der grünen Landtagsabgeordneten Michael Mingler, der den „Ischgl-Sager“ von Kogler auf Twitter verteidigt hat, und das wochenlange Tirol-Bashing des grünen KO Gebi Mair gemeinsam mit Mingler in sozialen Netzwerken: „Beide tun so, als wären sie in der Opposition, aber sie sind Teil des schwarz-grünen Netzwerkes.“

Abwerzger fordert Platter auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen, und er muss den schwarzgrünen Koalitionsausschuss einberufen: „Es geht um den Ruf Tirols, die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes, die Menschen in unserem Land, daher muss er reagieren, und für Ordnung in seinem Team sorgen, sonst muss er sich den Vorwurf der Führungsschwäche in der größten Krise, die unser Land in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, gefallen lassen.“

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