Warnungen aus Island, keine Maßnahmen der LandesregierungTirols FPÖ-Obmann verweist auf Dringlichkeit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses.

„Es reicht nicht nur mir“, mit diesen Worten reagiert Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger zu den jüngsten Medienberichten, wonach die isländischen Behörden detailliert das Gesundheitsministerium über die Erkrankung von rückkehrenden Touristen aus Ischgl informierte. „Mehrere E-Mails der isländischen Regierung enthielten demnach die genaue Zahl der Infizierten und die Namen der Hotels, in denen sie übernachtet hatten. Die Isländer informierten darüber, dass am 29. Februar 14 infizierte Urlauber heimkehrten“, fasst Mag. Abwerzger zusammen.

„Wenn nun das Gesundheitsministerium die Tiroler Behörden informiert hat, Ende Februar, warum wurde nicht sofort reagiert“, stellt Mag. Abwerzger die Frage. Für den FPÖ-Landesparteiobmann beweist dieses Faktum das absolute Versagen der schwarzgrünen Tiroler Landesregierung: „Wann räumen ÖVP-LR Dr. Bernhard Tilg und Landessanitätsdirektor Dr. Franz Katzgraber endlich ihre Plätze, nachdem, was sie in den vergangenen Monaten alles angerichtet haben. Sie sollen endlich gehen und Verantwortung übernehmen, da braucht es keine Kommissionsberichte des Tiroler Landtages.“

Mag. Abwerzger hält es auch für absolut möglich, dass bei rascherem Handeln man möglicherweise den Shutdown verhindern hätte können. Wiederholt verweist der Tiroler-Landesparteiobmann auf die Dringlichkeit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Nationalrates zur Covid-19 Pandemie: „Es müssen alle Abläufe rigoros analysiert und aufgearbeitet werden, was passiert ist darf sich nicht mehr wiederholen.“

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