FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf Anfragen der FPÖ an alle Regierungsmitglieder im November 2019, welche die Kosten für externe Beratungsverträge meist nicht aufgelistet haben.

Zum Prüfbericht des Landesrechnungshofes bzgl. externe Vergabe von Beraterverträgen seitens des Landes Tirol äußert sich der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger sehr kritisch: „Fakt ist, dass man ja schon immer gewusst hat, dass das Land Tirol Aufgaben an externe Berater und Agenturen vergibt, doch die Höhe der Kosten ist bisher nie aufgelistet worden“, so Mag. Abwerzger, der auf die Anfragen „Kosten für externe Beratungsleistungen“ der FPÖ an alle Regierungsmitglieder im November 2019 verweist, welche die Kosten für externe Beratungsverträge meist nicht aufgelistet haben.

Für den Tiroler Landesparteiobmann ist das System der Vergaben nie nachvollziehbar gewesen: „De facto ist es ein externer Beratungssumpf, der vollkommen intransparent ist“, führt Mag. Abwerzger aus, der sich klare Regeln in der Zukunft wünscht: „Wenn Aufträge extern vergeben werden, dann müssen alle Aufträge von der Landesregierung genehmigt werden, unabhängig von der Auftragshöhe, der derzeitige Beratungssumpf muss trockengelegt werden, denn es geht um Steuergelder in Millionenhöhe“, so der Tiroler FPÖ-Chef, der abschließend daran erinnert, dass „die ÖVP jahrzehntelange Erfahrung hat, dass die Landesregierung umgangen, oder übergangen wird.“

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