FPÖ kämpft weiter für ein Verbot der grausamen Tötungsgatter

Im Landtag letzte Woche war neben vielen anderen Tagesordnungspunkten auch das Thema Gatterjagd auf der Agenda. Die FPÖ brachte einen Antrag ein, der künftig die bestialischen Tötungsgatter in Tirol verbieten sollte. Allerdings brachten die
Regierungsparteien bestehend aus ÖVP und Grünen einen Abänderungsantrag ein, welcher der ursprünglichen Intention zuwider steht.

„In unserem Antrag haben wir unmissverständlich das Verbot von Tötungsgattern in Tirol gefordert. Im Abänderungsantrag der Regierungsparteien ÖVP und Grüne war dann nur mehr davon die Rede, dass ‚Abschüsse in Wildgattern vermieden werden sollen‘. Man lässt sich also weiterhin die Option dieser bestialischen Methode offen, weshalb wir im Landtag dann auch gegen die Abänderung gestimmt haben“, erklärt der FPÖ-Landesobmann, KO Mag. Markus Abwerzger.

Dem freiheitlichen Bezirksobmann im Außerfern, Fabian Walch, BA MA, stößt nun besonders das Doppelspiel der Grünen sauer auf. „Seit einem halben Jahr hört man einen Pieps von den Grünen zu dieser Sache und diese Woche lese ich, dass die grüne Bezirkssprecherin Regina Karlen Landesrat Geisler auffordert, sein Wort zu halten, und die Gatterjagd verboten werden soll. Sie besitzt tatsächlich die Dreistigkeit diese Aussage zu tätigen, nachdem gerade letzte Woche ihre grünen Kollegen im Landtag unseren Antrag auf Verbot der Gatterjagd quasi ablehnten“, ist Walch empört und fordert, dass „die Grünen endlich so ehrlich sind und den Bürgern klar sagen, dass sie keine Tierschutzpartei mehr sind, was man auch aktuell im Nationalrat verfolgen konnte, als die Grünen gegen das Verbot der grausamen Praktik des Kükenschredderns gestimmt hatten.“

Abwerzger und Walch wollen weiter dafür kämpfen, dass sich Szenen, wie in Kaisers nicht mehr wiederholen. „Die neuerliche Abschussverordnung im oberen Lechtal für die Hegeringe Lechtal 1 und Lechtal Mitte zeigen leider, dass die Verantwortlichen nichts gelernt haben und der Wahnsinn weitergeht“, so Abwerzger abschließend, der die betroffenen Jäger auch rechtlich unterstützt.

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