Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass es eine Soko der Polizei benötigt, damit Dealer, die an Kinder Drogen verkaufen, rasch gefasst werden können.

Massiven Handlungsbedarf ortet der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger bzgl. dem jüngsten tragischen Tod eines 13-jährigen Mädchens in Telfs durch Suchtmittelmissbrauch. „Fakt ist, dass die Suchtmittelkonsumenten illegaler Substanzen in Tirol immer jünger werden, wie auch andere Fälle in den vergangenen Jahren dokumentieren“, erläutert Mag. Abwerzger. Er erinnert an die Diskussion um die fehlenden Kriseninterventionsplätze für Jugendliche in Tirol: „Dank dem gemeinsamen Engagement der grünen Soziallandesrätin DI Gabriele Fischer und der FPÖ-Fraktion im Tiroler Landtag konnte die Situation allerdings zwischenzeitlich verbessert werden“, hält der FPÖ-Landesparteiobmann fest. Mag. Abwerzger erhebt die Forderung nach einer Statistik, worin auch der neuartige, bzw. geänderte Drogenkonsum im Fokus steht.

Für Mag. Abwerzger ist allerdings nun die Politik gefordert: „Seit Jahren wird wegen einem neuen Suchtkonzept des Landes Tirol diskutiert. Seit fast zwei Jahren beschäftigt sich die AG-Sucht des Landes Tirol mit einer Adaptierung des Suchtkonzeptes, welches sich als teilweise untauglich erwiesen hat, doch noch immer liegt kein neues Konzept vor“, konkretisiert der Tiroler FPÖ-Chef, der die Landesregierung auffordert, endlich weiter zu machen: „Wir haben ein massives Drogenproblem in Tirol, da kann man nicht länger zuwarten, entweder es kommt rasch ein neues Suchtkonzept, oder die AG-Sucht soll sich auflösen.“

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist abschließend darauf, dass es eine Sonderkommission der Polizei benötigt, damit Dealer, die an Jugendliche und Kinder Drogen verkaufen, rasch gefasst werden können.

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