Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf das falsche Spiel der ÖVP in der Frage des Schutzstatus für den Wolf in der EU.

Massiven Handlungsbedarf ortet der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger bzgl. der wachsenden Wolfspopulation und den Schäden durch Wölfe für die heimische Landwirtschaft: „Im Herbst muss man endlich eine Lösung finden, so kann es nicht weitergehen“, hält Mag. Abwerzger fest.

In diesem Zusammenhang übt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann scharfe Kritik an der ÖVP: „Die ÖVP spielt ein doppeltes Spiel. Auf Landesebene spielen die ÖVP-Funktionäre den scharfen Wolfskritiker und würden die Tiere am liebsten – wie der SPÖ- Landesparteiobmann KO Dr. Georg Dornauer – sofort abschließen, auf EU-Ebene aber sprechen sich die ÖVP-Abgeordneten im Parlament in Brüssel für den Schutz der Wölfe und die Wiederansiedlung des Wolfes in wolfsfreien Gebieten aus“, beschreibt Mag. Abwerzger.

Für Mag. Abwerzger muss der bestehende Schutzstatus des Wolfes in Europa hinterfragt werden: „Der EU-Schutzstatus lähmt die Tiroler Almwirtschaft. Eine Almen Romantik, eines friedlichen Nebeneinanders mit dem Wolf, wird es nicht geben. Es dürfen nicht wieder Monate vergehen, dass sich die Wolfspopulation weiter erhöht, und noch mehr Schafe Opfer werden“, so der Tiroler FPÖ-Chef, der einen entsprechenden Antrag im Tiroler Landtag ankündigt: „Die untragbare Situation für die Landwirte und die Schafherden muss beendet werden.“

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