Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann zeigt sich über die Forderung der Sozialpartner vermehrt landwirtschaftlich nicht
genutzte Flächen, wie Wald oder unproduktive Flächen für die Verbauung zu nutzen, verwundert.

Die Forderung der Tiroler Sozialpartner vermehrt landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen, wie Wald oder unproduktive Flächen für die Verbauung zu nutzen ist für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger wenig
durchdacht: „Unproduktive Flächen sollen sicher genutzt werden können, doch die Tiroler Wälder sicherlich nicht“, so Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass die Situation der Waldbestände in den Tiroler Bezirken vollkommen unterschiedlich ist.
„Laut Waldbericht des Landes Tirol 2020 haben wir 70 Prozent Schutzwald und 30 Prozent Wirtschaftswald, wir haben massive Probleme aufgrund der Klimaerwärmung mit dem Zustand der Wälder, daher wäre die Umsetzung der Forderung der Tiroler Sozialpartner naturschutz- und umweltpolitisch mehr als bedenklich“, konkretisiert de Tiroler FPÖ-Obmann.

„Daher Hände weg von den Tiroler Wälder, denn in der Vergangenheit wurden in Tirol schon viel zu viele grüne Flächen zubetoniert, und es braucht sicherlich keine Areale für Gewerbe und Industrie, denn viele verbaute Flächen stehen leer, zuerst muss bereits gewidmetes Bauland genutzt werden, bevor man sich an den Tiroler Wälder vergreift“, äußert sich Mag. Abwerzger, der die zuständigen Mitglieder Landesregierung, ÖVP-LH-Stv. ÖR Josef Geisler und die grüne LH-Stv. Mag. Ingrid
Felipe, auffordert, dieser Forderung eine klare Absage zu erteilen.

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