Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann erinnert an die Problematik des Hausbrandes und wirft Regierung Untätigkeit vor.

„Wir sind nicht auf dem richtigen Weg.“ Mit diesen Worten kontert FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger den Aussagen der zuständige grünen LH-Stv. Ingrid Felipe zum aktuellen Klimareport von Global 2000 für Tirol. „Wir predigen seit Jahren Maßnahmen gegen den Hausbrand, passiert ist nichts.“ Er verweist auf einen diesbezüglichen Antrag der FPÖ-Fraktion, der von den Regierungsparteien bereits im Jahr 2014 abgelehnt wurde. „Wir forderten, dass eine Novelle des Tiroler Heizungsanlagengesetz kommt“, erläutert der FPÖ-Chef. Er konkretisiert wie folgt: „Auch die gesundheitlichen Folgen der Luftverunreinigung durch den Hausbrand sind schon seit Jahren wissenschaftlich ausreichend nachgewiesen und gut belegt. Es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und Beeinträchtigungen des Schwangerschaftsverlaufes, Bronchitis, Asthmaanfälle, verminderter Lungenfunktion, akuten Mittelohrentzündungen, Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems und höherer Sterblichkeit“, fügt Mag. Abwerzger hinzu. Er verweist auf das Programm Tirol des Umweltbundesamtes worin es heißt: „Im Bereich Hausbrand ist ausgehend von technologischen Neuerungen, der fortlaufend angepassten Wohnbauförderung sowie Weiterführung der rechtlichen Grundlagen (z.B. Tiroler Bauordnung) im Bereich des Standes der Technik ebenfalls mit zusätzlichen Einsparungen im Bereich von NOx und PM10 zu rechnen.“ Mag. Abwerzger verweist darauf, dass der Hausbrand für die schlechte Luftqualität im Inntal hauptverantwortlich ist.

FPÖ-Natur- und Umweltsprecher im Tiroler Landtag LAbg. Alexander Gamper erinnert weiters daran, dass „die Situation im Transitverkehr miserabel ist. Die Verlagerung von der Straße auf die Schiene funktioniert nicht, da die RoLa zu langsam ist, die Verladungszeiten zu lange sind, und es bis jetzt ungewiss ist, wann der BBT überhaupt in Betreib gehen kann.“

Beide FPÖ-Politiker unisono: „Der Global 2000 Bericht beweist das Versagen der Landesregierung und vor allem jenes der grünen Umweltlandesrätin Mag. Ingrid Felipe.“ Mag. Abwerzger abschließend: „Man muss wirklich die Daseinsberechtigung der Grünen in Tirol in der Landesregierung hinterfragen, seit 7 Jahren am Futtertrog der Macht und nichts passiert.“

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