Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann spricht sich wiederholt gegen eine allfällige Aufnahme von Migranten aus griechischen Camps aus und kritisiert die Tiroler SPÖ scharf.

„Mehr Dosko, weniger Dornauer würde der Tiroler SPÖ guttun“, mit diesen Worten kontert der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger in einer Aussendung den heutigen Aussagen des Tiroler SPÖ-Landesparteiobmannes KO Dr. Georg Dornauer zu seiner Bereitschaft für eine Aufnahme von Asylwerbern aus Griechenland. „Wenn der Tiroler SPÖ-Chef es will, dann soll er ja in seiner Gemeinde Sellrain zuerst die Bevölkerung befragen, ob sie Asylwerber beherbergen wollen“, erläutert Mag. Abwerzger, und erinnert daran, dass Dr. Dornauer ja Bürgermeister dieser Talgemeinde ist. „Er würde 2022 allerdings sicher nicht mehr gewählt werden, wenn er in Sellrain umstrittene Migranten aufnehmen würde“, fügt Abwerzger hinzu, und ergänzt: „Dieser Linksruck in der Tiroler SPÖ würde der Tiroler Bevölkerung langfristig schaden.“

Mag. Abwerzger weiter: „Ich empfinde es als verantwortungslos und als Geringschätzung für den Rechtsstaat und seine Prinzipien, wenn führende Politiker auf die Tränendrüse drücken und mit ‚hilflose Kinder‘-Rhetorik versuchen, illegale Migration zu legitimieren, randalierende und brandschätzende Glücksritter zu verharmlosen und europäische Mechanismen wie Dublin III zu unterlaufen.“ Er fordert wiederholt von der schwarz-grünen Landesregierung ein klares Nein: „Wir sind sicher nicht das Sozialamt der Welt, und durch Aufnahme in Europa brennen schon die nächsten Flüchtlingslager.“

Abschließend begrüßt der Tiroler FPÖ-Chef die Position des Burgenländischen SPÖ-Landeshauptmannes Mag. Hans Peter Doskozil, der sich wiederholt gegen die Aufnahme von Migranten ausgesprochen hat. „Die Situation der Migranten in den Camps auf den griechischen Inseln ist tatsächlich unhaltbar, man vergisst jedoch dabei, dass Griechenland seit vielen Jahren von der Europäischen Union mittlerweile über zwei Milliarden Euro an Migrationshilfen bekommt und trotzdem weder in der Lage ist, menschenwürdige Bedingungen in den Migrationscamps herzustellen, noch einen effektiven Grenzschutz sicherzustellen. Die Republik Österreich und insbesondere das Land Tirol werden dieses Versagen sicher nicht ausbaden.“

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