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Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann kündigt Dringlichkeitsantrag gegen die Sperrstundenvorverlegung im Tiroler Landtag an. FPÖ fordert weiters, dass den Bundesländern einige Kompetenzen im Corona-Management entzogen werden.

„Immer mehr Kritiker an der Sperrstundenverordnung von Landeshauptmann Günther Platter melden sich zu Wort, doch der ÖVP-Landeschef ignoriert alle warnenden Stimmen und fährt die Wirtschaft und den Tourismus weiterhin an die Wand“, führt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger in einer Aussendung aus. Er bezieht sich auf die jüngsten Aussagen vom Tiroler Ärztekammerpräsident Dr. Arthur Wechselberger, der sich heute in der TT ebenso sehr kritisch zu Platters Alleingang äußerte: „Eine Sperrstunde um 22 Uhr einzuziehen, hält der Mediziner für ‚nicht evidenzbasiert‘, sondern für ‚spekulativ und willkürlich‘.“

Er erinnert an Aussagen von Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner vor einer Woche in der ZIB 2 und den Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, Univ.-Prof. Dr. Günther Weiss, die sowohl die Sperrstundenregelung, die Reisewarnungen und den Testungswahn an gesunden Personen scharf kritisieren. „Wenn Dr. Gratlehner davon spricht, dass die Sperrstundenregelung wenig bis gar nichts bringt, dann sollten die Alarmlocken läuten“, so der Tiroler FPÖ-Obmann weiters. „Es ist beinahe 5 nach 12, wenn nicht endlich Verhältnismäßigkeit einkehrt, dann ist unser Land wirtschaftlich und
sozial am Ende, wir haben die größte Wirtschaftskrise seit dem II Weltkrieg.“

Mag. Abwerzger kündigt diesbezüglich nun einen Dringlichkeitsantrag im Landtag an: „Jetzt müssen die ÖVP-Touristiker, wie beispielsweise LAbg. Mario Gerber und die Abgeordneten des Wirtschaftsbundes Farbe bekennen auf welcher Seite sie wirklich stehen.“ Abschließend fordert der FPÖ-Landesparteiobmann auch FPÖ, dass den Bundesländern einige Kompetenzen im Corona-Management entzogen werden. „Das Chaosmanagement der Tiroler schwarz-grünen Landesregierung und die massiven negativen Folgen, wie die hausgemachte Reisewarnung Deutschlands, dürfen sich nicht mehr wiederholen.“

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