FPÖ-Landesparteiobmann nimmt zum Zustand der Europaregion Stellung.

„Als ewigen Tag der Trauer“, bezeichnet der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger, den 10. Oktober, an welchen Italien Südtirol offiziell einverleibt hat: „Es war ein willkürlicher Akt, der Vertrag von St. Germain war ein
Vertrag der Sieger, ein Vertrag der Rache“, fügt Mag. Abwerzger hinzu. „Die Trennung Tirols war ein Einschnitt ungeahnten Ausmaßes, denn das faschistische Regime versuchte mit Zwangsumsiedelungen, Umbenennungen und anderen Maßnahmen, die Geschichte, die Tradition und die Sprache auszulöschen.“

Für den FPÖ-Landesparteiobmann ist auch der Wegfall der Grenzkontrollen „nur ein kleiner Schritt.“ Er erinnert an die jüngsten Ereignisse in den vergangenen Monaten: „Die Corona.-Pandemie hat gezeigt, welche Auswirkungen in den Bereichen des Verkehrs, der Mobilität, der Gesundheitsversorgung usw. die Trennung Tirols immer noch hat“, so Mag. Abwerzger der wiederholt die Tiroler Landespolitik kritisiert: „Sonntagsreden sind zu wenig, die Europaregion muss mit echtem Leben erfüllt werden.“

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