Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann ist das Agieren der Regierungen auf Landes- und Bundesebene in der Causa Covid-19-Management ein Fall für einen Untersuchungsausschuss des Nationalrates, denn nur da gilt die Wahrheitspflicht.

Als „Skandalauftritt“ bezeichnet der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger die heutige Pressekonferenz von ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter: „Unglaublich was derzeit in Tirol passiert, die schwarz-grüne Landesregierung hat einen Scherbenhaufen mit ihrem Covid-19-Chaosmanagement angerichtet, anstatt sich nun offiziell bei der Bevölkerung zu entschuldigen, hat Platter so getan, als wäre er für nichts verantwortlich gewesen“, erläutert Mag. Abwerzger, der auf den gestern veröffentlichten Expertenbericht beweist.

Äußerst befremdlich ist für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann nun die Tatsache, dass Platter ein Krisen- und Katastrophenmanagement Institut in Tirol installieren will, worin ein Mitglied der Expertenkommission sitzen soll: „LH Platter hat nun dafür – mit anderen Personen – DI Bruno Hersche eingesetzt“, führt Mag. Abwerzger weiters aus, und fügt hinzu: „Platter hätte zumindest die Tinte des Berichtes trocknen lassen sollen, bevor er als selbsternannter Landesfürst wieder Aufträge und Gelder verteilt. Es bleibt nämlich nun fahler Beigeschmack, der der Reputation der anderen Kommissionsmitglieder, und auch der Arbeit der Kommission an sich, schadet.“ Der FPÖ-Chef hätte sich auch die Verkündigung von echten Konsequenzen heute erwartet: „Ein Rücktritt des Pleiten-, Pech- und Pannen ÖVP-Gesundheitslandesrat DI Bernhard Tilg ist überfällig.“

Mag. Abwerzger ratet dem ÖVP-Regierungschef endlich den Bericht der Kommission selber zu lesen: „Anstatt sich nur Teile des Berichtes von Beratern präsentieren zu lassen, dann würden sich nämlich die Konsequenzen von selbst ergeben.“ Für den FPÖ-Obmann ist das Agieren der Regierungen auf Landes- und Bundesebene in der Causa Covid-19-Management jedenfalls nun ein Fall für einen Untersuchungsausschuss des Nationalrates, „denn nur da gilt die Wahrheitspflicht.“

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