FPÖ möchte Nikolobesuche im Freien trotz Lockdown ermöglichen

Durch die überzogenen Maßnahmen der Regierung und dem neuerlichen Lockdown sind neben Betrieben, Existenzen und unserer Freiheit auch unsere Traditionen in Gefahr. Die absichtliche Terminisierung bis zum 6. Dezember soll bewusst jegliche brauchtümliche Veranstaltung verhindert werden. So auch der traditionelle Besuch des Nikolos bei den Kindern zu Hause. Die FPÖ fordert deshalb eine coronagerechte Erlaubnis zur Durchführung dieses Höhepunkts der vorweihnachtlichen Traditionen.

„Wenn Hausbesuche schon nicht erlaubt sind, könnte man zumindest gestatten, dass sich die Familien mit dem Nikolaus im Freien treffen. Uns haben Anrufe von Krampus-Vereinen erreicht, die alles bereits coronakonform geplant hätten, aber die Freigabe der Politik brauchen“, so der freiheitliche Landesparteiobmann KO Mag. Markus Abwerzger, der an die Verantwortungsträger appelliert, hier Einsicht walten zu lassen: „Am letzten Wochenende des politischen Hausarrestes den Nikolo zu sehen, wäre ein Höhepunkt auf den man hin fiebern könnte und sicherlich vielen Kindern die Zeit im Lockdown gefühlt verkürzen würde.“

Der Tiroler FP-Bundesrat GV Christoph Steiner meint, dass dies ohne weiteres
umsetzbar wäre: „Ich selbst bin nun schon seit 10 Jahren als Nikolaus unterwegs und möchte diese Tradition auch heuer nicht missen. Zumindest in abgespeckter Form könnte ermöglicht werden. Wenn man sich mit den Familien im Freien vor dem Haus trifft, sollte das kein Problem sein. Da sich die Familien anmelden, werden ganz automatisch Listen geführt. Abstandsregeln können locker eingehalten werden und man muss ja nicht mit voller Besetzung auftreten. Nikolaus mit einem Engel und einem Krampus würde ja schon reichen, um den Kindern eine Freude zu machen und diese Tradition zu erhalten.“

Abschließend appellieren die beiden FP-Politiker eindringlich an die Vernunft der schwarz-grünen Regierungen und hoffen auf viele leuchtende Kinderaugen am Nikolo-Wochenende.

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