Für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann steht fest, die Transitzahlen weiter steigen werden, wenn nicht die EU Maßnahmen setzt und genehmigt.

Ernüchternd ist für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger die Transitbilanz für das Jahr 2020. „Nicht überraschend, dass die Pandemie nur wenig Auswirkungen gezeigt hat, denn die Wirtschaft musste nach den
nationalen Lockdowns in europäischen Staaten im vergangenen Frühjahr, ja rasch wieder in die Gänge gebracht werden“, resümiert Mag. Abwerzger. Für ihn ist der Verkehr eine Dauerbaustelle. „Ich erinnere nur an die Probleme bei der Verlagerung auf die RoLa, und die massiven Verzögerungen der Bauarbeiten beim BBT, hier wäre die Landesregierung gefordert“, erläutert der Tiroler FPÖ-Obmann, der dennoch hofft, „dass in der Frage der Wegekostenrichtlinie noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.“

Gravierend ist für Mag. Abwerzger aber auch die Problematik des leistbaren Wohnens in Tirol. „Die Problematik hat durch die bestehenden und kommenden Folgen der Corona.-Pandemie an Brisanz gewonnen, denn Ökonomen rechnen im 3. Quartal 2021 mit knapp 800.000 Erwerbslosen in Österreich, wie sollen diese Personen die teuren Mieten sich leisten können“, rechnet der Tiroler FPÖ-Obmann vor. Er verweist, darauf, dass Hilfsfonds nicht der Weisheit letzter Schluss sind. „Es braucht intensive Maßnahmen, damit nachhaltig leistbarer Wohnraum geschaffen wird, aber dies scheitert an der inhaltlichen Diskrepanz zwischen dem Bauernbund und dem ÖAAB innerhalb der ÖVP.“

Abschließend fasst der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann die angeführten Problematiken mit den Worten „außer Ankündigungen und Wahlversprechen ist seit Jahren nichts passiert“ zusammen.

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