Gestrige Anarchiedemo in Innsbruck muss politische Folgen haben. Tiroler FPÖ dankt der Exekutive für das sorgfältige und kontrollierte Einschreiten kündigt aber zugleich parlamentarische Anfrage an Innenminister Nehammer an, warum gestrige Demonstration nicht im Vorfeld untersagt wurde. Einen absoluten Skandal orten der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger und der FPÖ-Stadtparteiobmann Stadtrat Rudi Federspiel bzgl. den gestrigen Straßenunruhen in Innsbruck. Wie bekannt, demonstrierten 600 Menschen gestern gegen Abschiebungen und für die Aufnahme von Flüchtlingen, wobei Anarchisten des „Schwarzen Blockes“ für Gewalt und Zerstörung sorgten. „Diese Demonstration wurde von der Sozialistischen Jugend angemeldet, es kann nicht sein, dass eine Partei Kundgebungen veranstaltet, gerade in Pandemie-Zeiten, die allein schon von der Thematik gewalttätige Anarchisten anzieht“, hält Mag. Abwerzger fest, der den Tiroler SPÖ-Chef KO Dr. Georg Dornauer auffordert, sich sofort von diesem „linksextremen Narrensaum der SPÖ sich zu trennen. Alle Verantwortlichen der Sozialistischen Jugend müssen sofort aus der SPÖ ausgeschlossen werden“, konkretisiert Mag. Abwerzger.

In die gleiche Stoßrichtung äußert sich Federspiel: „Es waren ja auch Funktionäre der Grünen bei dieser Demonstration dabei, daher fordere ich auch den grünen Bürgermeister Georg Willi auf, dass er sich von seinem gewaltbereiten grünen Straßenmob trennt und distanziert.“ Beide FPÖ-Politiker danken der Exekutive für das sorgfältige und kontrollierte Einschreiten. „Trotz allem wird nun die FPÖ im Parlament eine Anfrage an ÖVP-Innenminister Karl Nehammer einbringen, warum diese Demo nicht im Vorfeld untersagt wurde, so kann es nicht sein, dass eine SPÖ-Grün-Randal-Demonstration erlaubt wird, eine Versammlung der FPÖ aber untersagt wird“, äußern sich Mag. Abwerzger und Federspiel abschließend.

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